Reden (Texte)

 

Soziale Marktwirtschaft?

Rede anlässlich des Aktionstages des European Milk Board EMB am 30. April 2009 in Hannover, PDF – 22 KB

Die EU setzt weiterhin auf Liberalisierung, obwohl der Zug weltweit längst abgefahren ist. Sie gefährdet damit unsere Soziale Marktiwrtschaft - "Wohlstand für alle" sollte die Milchbauern nicht ausschließen und sie gedankenlos zu Hartz IV-Empfängern machen. 100.000 Betriebe sind gefährdet - gesunder, eigenständiger, selbstverantwortlicher Mittelstand, Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft. Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg, Nachfolger von Ludwig Erhard, ist gefordert. Die EU-Politik gefährdet das Einkommen der Milchbauern und damit die Steuerkraft der Landwirtschaft, letztlich also das Budget  des Bundesfinanzministers.

Kartellrecht - Vordergründe, Hintergründe, Abgründe

Rede am 24. April 2009 in Avignon anläßlich des Jahrestagung derBauindustrie - Abt. Trockenbau und Akustik, PDF – 45 KB

Das von Ludwig Erhard eingeführte Kartellrecht ist amerikanischen Ursprungs und ist ein Fremdkörper in unserer in Jahrhunderten gereiften europäischen Wirtschaftsstruktur. Auch der zugehörige wirtschaftstheoretische Hintergrund (Neoklassik) ist anglo-amerikanischen Ursprungs und deckt sich modellmäßig mit der importierten Rechtsnorm. Dass das amerikanische Modell als Auslöser der derzeitigen Weltwirtschaftskrise sein Versagen eingestehen musste und deshalb überall neue Vorstellungen gefordert und gesucht werden, hindert die Kartellbehörden in Deutschland und Europa nicht, die geübte Praxis unverändert fortzusetzen.

Die Politik der EU

Rede zum Molkereiaktionstag des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter e.V. am 16. April 2009 in Köln, PDF – 18 KB

Die Politik der EU in Sachen Milchmarkt ist nicht liberal, sondern liberalistisch. Die über einen Zeitraum von 25 Jahren erfolgreiche Regulierung der Milchmengen durch Quoten soll bis zum Jahre 2015 liberalisiert werden und zu einem "soft-landing" des Milchpreises führen. Der tatsächliche Erfolg dieser Politik ist ein dramatischer Verfall der Milchpreise, der zur Folge hat, dass heute alle 100.000 Milchbauern in Deutschland tagtäglich Geld in den Kuhstall tragen. D. h. die Konsequenzen sind unerträglich.



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